Hessisches Sozialministerium

Hessischer Pflegemonitor

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HESSISCHER PFLEGEMONITOR

Hessen sorgt vor!
Personalbedarf in den Pflegeberufen bleibt weiter hoch

 

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte in den kommenden Jahren immer größere Bedeutung erhalten. Das Hessische Sozialministerium hat den Hessischen Pflegemonitor entwickeln lassen, damit kontinuierlich Daten über die regionalen Pflegearbeitsmärkte in Hessen zur Verfügung stehen. Ziel ist es, allen Verantwortlichen zuverlässige Daten zum Beschäftigtenstand, zum Pflegearbeitsmarkt und zu künftigen Entwicklungen zur Verfügung zu stellen. So ermöglicht der Pflegemonitor eine vorausschauende Entwicklung des Pflegekräftepotentials.

Im Sommer 2013 konnte die mittlerweile vierte Befragung aller Einrichtungen der Altenhilfe, aller Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken und aller Pflegeschulen in Hessen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Beteiligung der Einrichtungen war erneut sehr groß, so dass eine hohe Repräsentativität der Daten erreicht werden konnte. Für diese große Beteiligung möchte ich mich im Namen der Hessischen Landesregierung bei allen teilnehmenden Einrichtungen, Diensten und Bildungsträgern ausdrücklich bedanken.

Die Ergebnisse der vierten Welle zeigen, dass der Pflegekräftebedarf in Hessen weiter hoch ist. Gleichzeitig hat sich allerdings auch die Ausbildungssituation in der Altenpflege weiter verbessert. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungen ist gestiegen. Damit standen den Pflegeeinrichtungen mehr Personen zur Besetzung ihrer offenen Stellen zur Verfügung. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat die Anzahl der verfügbaren Ausbildungsplätze für Altenpflegerinnen und Altenpfleger um 51 Prozent zugenommen. Für Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer konnte sie sogar um 60 Prozent gesteigert werden. Die steigende Ausbildungsbereitschaft dürfte nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen sein, dass das Land Hessen die Deckelung der Schulplätze aufgehoben hat. Durch die Sicherstellung der Schulgeldfreiheit an staatlich anerkannten Altenpflegeschulen wird eine Ausbildung in diesem Sektor interessant und die Hessische Landesregierung leistet hiermit einen wesentlichen und seit Jahren steigenden Beitrag dazu, dass wir dem wachsenden Pflegekräftebedarf auch künftig angemessen begegnen können.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der Plattform des Hessischen Pflegemonitors eine informative Recherche und freue mich auf einen angeregten Diskurs darüber, wie die Verantwortlichen auf allen Ebenen – Leistungserbringer, Schulen, regionale Arbeitsmarktförderung und das Land Hessen – dem wachsenden Pflegekräftebedarf weiter begegnen können. Die Hessische Landesregierung wird dazu auch künftig einen bedeutenden Beitrag leisten.

Stefan Grüttner
Hessischer Minister für Soziales und Integration

 
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